Hot Chip – Why make sense?

Hot Chip

Spätestens seit 2006 war man mit mit dem Album «The Warning» gewarnt, dass hier mal was grosses heranwachsen würde. «Over And Over» nahm ich beinahe wörtlich und der Song lief eine beeindruckend lange Zeit praktisch in meiner Playlist durch. Sogar in meinen «DJ-Sets» funktionierte der Song! Auch wenn ich ihn wohl zu oft im falschen Moment brachte.

Nun, drei Jahre nach ihrem letzten Album stellen Hot Chip die Frage: «Why Make Sense?» und präsentieren unter diesem Titel zehn neue Songs. Die Vorfreude war schon gross. Vor allem nach der Veröffentlichung des Videos zum Song «Need You now». Und wie erwartet schaffen es Hot Chip auch weiterhin mit ihren Songs sofort die Herzen hüpfen zu lassen, was sofort einen Bewegungsdrang auslöst um das Glücksgefühl wieder abzuschütteln zu können. Denn sonst würde man spätestens nach 3 Minuten unter der Last des Glücks zusammenbrechen.

Das Album beginnt gleich mit einer «Euphorie-Bombe», dem ebenfalls bereits bekannten Song «Huarache Lights». Mein momentaner Liebling mit oben beschriebenem Over-And-Over-Effekt: «Cry For You».
«Eesy To Get» hat das Potenzial zum UrbanWolf-Hit, da der Song es im Radio sehr schwer haben wird mit seiner Länge von über fünf Minuten. Und das Titelstück der Platte lässt nochmals so viel Druck ab, dass man sich danach beinahe unglücklich fühlt, so dass man Scheibe gleich wieder von vorne laufen lässt.

Hot Chip
Why Make Sense?
Domino Recordgins

Cover «Why Make Sense?»
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Tocotronic (Das rote Album)

Tocotronic

Nun ist es also da, das neue (rote) Album von Tocotronic. Seit Anfang März retten wir uns nun schon mit dem Prolog durch den Alltag. Jetzt stehen uns weitere 12 Songs zum schwelgen zur Verfügung.
Sind die Tocos nun definitiv erwachsen geworden? Auf jeden Fall wurden sie mit uns älter. Etwas ruhiger, als noch in den jungen Jahren, waren sie ja schon länger. Trotzdem scheint die neue Platte nochmals etwas poppiger als die Vorgänger. Ein treffender Kommentar zur zweiten Single «Die Erwachsenen» schrieb mir ein alter Freund:

Definitv die Band, die uns durch unser Leben begleitet…
Grad noch wir, jetzt dann bald unsere Kinder…

Ja, so dreht sich alles um das Leben oder eben die Liebe. Und das ist gut so! Denn wenn wir schon durch die Liebe vieles lernen und auch eigene Kinder haben, sollten die irgendwann auch die gesammelten Werke von Tocotronic erben können. Denn unsere Kinder sollen wissen mit was wir gross geworden sind, wir Erwachsenen.

Das rote Album – Cover

Tocotronic
Das rote Album
Rock-O-Tronic

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Beep, Beep, Beep!

TheWeyersBeepBeepBeep
Der letzte Freitag war heilig. Der Karfreitag. Der heutige Freitag ist allerdings ein echter Feiertag. Da gibt es was zu feiern, daher stammt ja auch der Name.
Denn «The Weyers» eine uns sehr am Herzen liegende Band aus Zürich, veröffentlicht heute ihr neues Mini-Album «Beep Beep Beep». Das heisst es warten sechs neue Songs darauf, ab sofort rauf und runter gespielt zu werden!
Na bitte, dann einfach gleich mal loslegen!

CoverTheWeyers

Beep Beep Beep
The Weyers
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Tocotronic – Prolog

COVER-TOCOTRONIC_rot
Bis die Jungs, welche zeitgleich mit uns zu Herren wurden, unser Land wieder besuchen kommen, ist der Sommer bereits wieder Geschichte. Denn wir müssen bis zum 12. Oktober 2015 warten, bis es Tocotronic auf ihrer Tour nach Zürich bringt. So haltet man sich am Besten an das Sprichwort mit der Vorfreude.
Vor dem kommenden Sommer, nämlich genau zum 1. Mai wird das neue Album der Band erscheinen. Auch dieses Mal ist es viel Konzept was uns die «Tocos» präsentieren werden. «Das rote Album» heisst das 11. Studioalbum, somit ist ja auch klar, dass am Tag der Arbeit veröffentlicht wird. Ich bin sehr gespannt, im Wissen, das Warten hat irgendwann auch ein Ende!
Die Tracklist umfasst 13 Songs:

Nr. Titel
1 Prolog (Long Version)
2 Ich öffne mich
3 Die Erwachsenen
4 Rebel Boy
5 Chaos
6 Solidarität
7 Spiralen
8 Sie irren
9 Haft
10 Zucker
11 Jungfernfahrt
12 Diese Nacht
13 Date mit Dirk

Das erste Lied haben sie uns zum Glück ja schon mal gegeben.

No Cities to Love

Sleater Kinney – No Cities To Love
Sehr lange ist es her, gut 20 Jahre und ich war auch in etwa im selben Alter. Mitten in der Ausbildung, immer mit etwas Wut im Bauch, gegen die Welt, die Mächtigen oder wie sagten wir: gegen das System. Es war aber auch eine Zeit in der ein Plattenladen noch zu den heiligen Hallen einer Stadt gehörte. So ging dann auch praktisch das ganze Geld in die Anschaffung der neusten Vynil-Scheiben. Die Musik auf diesen Platten war oftmals noch laut und manchmal gar etwas anstrengend. Es war aber nicht einfach der «Scheiss», den sich alle andern so um die Ohren schlugen. Nein, irgendwie wussten wir, was wir uns kauften und anhörten – ist anders – ist eben «relevante» Musik. Zugegeben, das glauben wir wohl heute noch manchmal. Vielleicht nicht mehr mit der gleichen Ernsthaftigkeit. Ich gehöre generell nicht zu dem Schlag Mensch, der fortwährend davon spricht, dass früher alles besser gewesen sei, – und als wir noch jung waren da…

Sleater-Kinney Foto: © Sub Pop Records
Sleater-Kinney Foto: © Sub Pop Records

Trotzdem ist es ein äusserst aufregender Moment, wenn heute eine neue Platte erscheint aus der Zeit von «Bikini Kill», «L7» und eben «Sleater-Kinney»! Wahrscheinlich ist es eben doch «relevanter» als andere Platten die auch gerade eben erscheinen.

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Der beste Freund des Menschen

GUZ – Der beste Freund des Menschen
Eigentlich ist es äusserst erstaunlich, dass Olifr M. Guz es noch nicht zu weltweitem Ruhm gebracht hat, oder gar die Weltherrschaft übernehmen konnte.
Denn seit nun auch schon über eine wahnsinnig lange Zeit, beschenkt uns Herr Mauermann in mehr oder weniger regelmässigen Abständen, mit wunderbar tragischen, komischen, fröhlichen und liebevollen Liedern.
Das letzte Werk aus dem Hause am Posthof in Schaffhausen wirkt in manchen Momenten gar ungewohnt „ernst“.
Doch auch weiterhin bleibt beim Hören der Musik das Gefühl der Hoffnung im Raum hängen, dass irgendwann doch noch alles gut kommen wird mit dieser, unserer Welt!
„In GUZ we trust“ und das ist gut so!

All die Geschichten in seinen Liedern raunt Guz vor sich hin wie ein Betrunkener, der nachts in der U-Bahn bei einem Fremden Trost sucht. Einer, der der Frage nachgeht, ob das Leben sein bester Freund oder doch sein größter Feind ist (Jana Felgenhauer / musikexpress.de)

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They Want My Soul

They Want My Soul
Egal ob sie meine Seele wollen oder nicht. Sie haben sie schon bekommen.
Ich muss eingestehen, dass das neuste Werk von Spoon wohl schon allen bekannt sein dürfte die sich regelmässig mal um Neuerscheinungen kümmern. Und über Musik schreiben können ja auch nur sehr wenige Menschen. Ich meine es wird schon von vielen gemacht, doch meistens lässt es einem dann doch im Stillen was die beschriebene Musik angeht. Darum will ich auch gar nicht mehr sagen.

Foto: © Eric Uhlir, flickr.com
Foto: © Eric Uhlir, flickr.com

Eine unwahrscheinlich schöne Platte, denn sie wollen ja auch unsere Seelen!

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Spoon Live

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