UrbanWolf – Episode 52

Hey Leute! Ihr musstet wirklich lange warten bis hier entlich die Episode 52 von UrbanWolf – die Radiosendung zur Veröffentlichung kam. Aber manchmal steht so einiges an, oder eben im Wege. Aber das schöne Am Internet ist, was mal da ist, ist da um zu bleiben. Und immerhin haben wir es noch geschafft, bevor die Episode 53 bei Radio RaBe live geht.

In diesem Sinne schluss mit gelaber und rein in die Sendung. Für alle die sie verpasst haben oder auch für jene, die sie nochmals hören wollen. Viel Spass!

Playlist der Sendung vom 20. April 2019

Titel Interpret Album
The Ending Shari Vari Life Should Be a Holiday – EP
Elvis Has Just Left the Building (Live) Frank Zappa Broadway the Hard Way
Kafi Togo Haubi Songs Highlife
Debaser Pixies Doolittle
Pretend We're Dead L7 Bricks Are Heavy
Just the Same Balkan Beat Box Shout It Out
Gheda Inchallah (feat. Sai Yacine & Hamza Khafif) Bernadette La Hengst Wir sind die Vielen
Carlëvera (Elejibo) Mau Mau Bàss Paradis
Subati Oliver Koletzki & Niko Schwind Noordhoek
Ash Ibeyi Ash
Ganz Wien (feat. Ernst Molden) Der Nino aus Wien Immer noch besser als Spinat
Jeanny Falco Falco III
Bungalow (Live; Augsburg; 2018) Bilderbuch Dates – Single
Pfeffer International Music Die besten Jahre
People Leoniden Again
Chemistry UNKLE War Stories
Caronte Apparat LP5
Electrified II Yello Toy
Gula MEUTE Gula – Single
Vem Curtir (feat. Stereotyp) Buraka Som Sistema Komba
Venom Little Simz GREY Area
Greif nach den Sternen DAF Gold und Liebe
Bloody British Me Connie Constance English Rose
Heart DARKSIDE Psychic
Baby Blu Nilüfer Yanya Miss Universe
Velera Roy Hargrove Big Band Emergence
Black Cobra Nadja Zela Wrong Side of Town

No Cities to Love

Sleater Kinney – No Cities To Love
Sehr lange ist es her, gut 20 Jahre und ich war auch in etwa im selben Alter. Mitten in der Ausbildung, immer mit etwas Wut im Bauch, gegen die Welt, die Mächtigen oder wie sagten wir: gegen das System. Es war aber auch eine Zeit in der ein Plattenladen noch zu den heiligen Hallen einer Stadt gehörte. So ging dann auch praktisch das ganze Geld in die Anschaffung der neusten Vynil-Scheiben. Die Musik auf diesen Platten war oftmals noch laut und manchmal gar etwas anstrengend. Es war aber nicht einfach der «Scheiss», den sich alle andern so um die Ohren schlugen. Nein, irgendwie wussten wir, was wir uns kauften und anhörten – ist anders – ist eben «relevante» Musik. Zugegeben, das glauben wir wohl heute noch manchmal. Vielleicht nicht mehr mit der gleichen Ernsthaftigkeit. Ich gehöre generell nicht zu dem Schlag Mensch, der fortwährend davon spricht, dass früher alles besser gewesen sei, – und als wir noch jung waren da…

Sleater-Kinney Foto: © Sub Pop Records
Sleater-Kinney Foto: © Sub Pop Records

Trotzdem ist es ein äusserst aufregender Moment, wenn heute eine neue Platte erscheint aus der Zeit von «Bikini Kill», «L7» und eben «Sleater-Kinney»! Wahrscheinlich ist es eben doch «relevanter» als andere Platten die auch gerade eben erscheinen.

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