DoppelWolf

Die Wölfe sind los – DoppelWolf

Samstag den 13. Alleine das Datum schmeckt irgendwie nach beinahe Unheil. Mindestens könnte dies von den abergläubischen unter den Menschen so ausgelegt werden. Positiv ausgelegt könnte man auch sagen: das ganze bringt zum Glück nur halbes Unheil! Wir sagen einfach mal: alles halb so schlimm, dafür im Doppelpack!

Ja, nehmt euch in Acht, am kommenden Samstag, 13. Februar 2016 sind die Wölfe los! Es ist Fasnacht in Bern, Das Kino Rex beschäftigt sich gerade mit dem Thema «PSYCHIATRIE IM FILM» und der DoppelWolf schleicht durch das Rex-Foyer.

Kürzlich kratzten sie die Kurve aus der Anstalt, rissen zahlreiche wehrlose Vollmondanbeter um anschliessend festzustellen, dass Musik auflegen auf Dauer doch mehr Spass bringt als sich mit wohlmeinenden Psychiatern und zähfleischigen Passanten anzulegen.

Alles muss raus – aus den Wirrungen der Doppelwolfkopfhälften. Und ihr könnt live zuhören beim Psycho-Output-Outlet von Moritz Wolf und Jeannette Wolf alias DOPPELWOLF.

22 Uhr eingrooven im Rex-Foyer
22:30 Uhr in den Film SHOCK CORRIDOR
Der Journalist Johnny Barret, ehrgeizig und geradezu versessen auf den Pulitzerpreis, lässt sich als Patient in eine Nervenheilanstalt einweisen, um einen Mord aufzuklären, den die Polizei bereits als ungelöst zu den Akten gelegt hat.
ab 22:30 Uhr oder 00:10 Uhr bis 3:30 Uhr den DJs im Foyer zuhören – mit allem was bekanntlich dazugehört!

Die Areonauten in 16:9

Die Aeronauten – Der Film

So ist es recht! Grosses Kino in der Cinématte! Dank «Das Popkino Song & Dance Men» kommen Die Aeronauten – zwar nicht live, dafür aber im Bildformat 16:9. Der Film von Hipp welcher in Zürich bereits Première feiern konnte, kommt nun also auch nach Bern.

Pünktlich zum 25-jährigen Jubiläum von Die Aeronauten hat Bassist Hipp Mathis die Geschichte der Band auf eine Stunde Film gebannt. Entstanden ist ein fröhlicher Rückblick über jugendliche Rebellionen in Ostschweizer Käffern, die ersten «Kassettli»-Veröffentlichungen, Plattenverträge und Untergrund-Hits, Band-Krisen, Zürich und Hamburg. Beiträge von und Interviews mit Freunden und Weggefährten – u.a. Bernadette La Hengst, Boni Koller, Dan Suter, DJ Patex, Frank Spilker, Knarf Rellöm, Manuel Stahlberger, Rocko Schamoni, Schorsch Kamerun und Tom Etter – machen «DIE AERONAUTEN 16:9 – die ersten 25 Jahre» zu einem packenden Zeitdokument der alternativen Rockszene.

Hipp, Hipp, Hurra!

Montag, 8. Februar 2016
20:30 Uhr
Cinématte

Sonntag in Bern

Chez Rar

Sonntage in Bern haben irgendwie etwas eigenartiges. Zumindest seit mit dem vergangenen Herbst auch das Bistro Grottino zu Ende ging.
Ja, an Sonntagen in Bern bleibt man im allgemeinen zu Hause, macht nichts, oder schiebt etwas vor sich hin, was man schon längst hätte erledigen können. Ausser man hat Kinder natürlich!
Doch mit dem kommenden Sonntag, 17. Januar 2016 wird sich einiges ändern.
Egal, mit oder eben auch ohne Kinder. Das Cafe Kairo wird jeweils seine Türe von 16 bis 19 Uhr öffnen, und die charmanten Herren Goebel und Wolf werden versuchen den Wünschen der Gäste gerecht zu werden, während sich der dritte im Bunde, DJ Tonspuren aka DJ Grottino ff. für die angenehme Beschallung sorgt.
So lässt es sich vielleicht etwas angenehmer durch den Winter schleichen und die Sonntage strahlen auch in Bern vor Glanz!

Wir freuen uns schon auf euch!

Chez Rar, eine Initiative von Bistro Grottino, Tonspuren, UrbanWolf und Cafe Kairo

Mach mal Pause!

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Ja, es hat sich sehr wenig getan hier in der letzten Zeit. Aber auch wir brauchen mal ein wenig Zeit um uns ab und zu etwas Erholung zu gönnen! Oder war es bloss zu viel Arbeit an allen anderen Fronten?

Wie auch immer – wir werden die Pause jetzt dann wieder Pause sein lassen und euch nicht nur am Radio, sondern auch hier weiter informieren und unterhalten.

Um den Worten auch Taten folgen zu lassen, möchte ich an dieser Stelle auf ein Projekt aufmerksam machen, welchem ein wenig Aufmerksamkeit gebührt.

«Zürich, den 27.» nennt sich die Plattform oder auch ganz einfach z27. Da wird in feiner Handarbeit seit dem 27. Oktober 2013 ein «Gegenstand» erstellt den man dann in den meisten Fällen in einer limitierten Auflage auch kaufen kann.

So kam es, dass unter anderem auch ich die Ehre hatte, für den 27. Dezember 2014, ein echtes Mixtape – zwei Seiten à 45 Minuten auf Magnetband – zusammenzustellen.

Das Resultat gibt es eventuell noch als Kassette bei z27, und sicher hier als digitale Kopie im Stream.

A Compilation about Girls (in honor of Emma Watson) compiled for z27.ch

Girls by Moritz Wolf on Mixcloud

Side A
Titel Interpret
Girl Dreams Beck
When I Was A Young Girl Feist
Girl In a Coat Blitzen Trapper
Pretty Girl Ween
Young Girls Dan Sartain
Four Eyed Girl Rhett Miller
My ‚Lil Girl’s Straight From Heaven Moneybrother
Girl Is On My Mind The Black Keys
Under Estimate The Girl Kate Nash
Showgirl Pts 1 & 2 The Jon Spencer Blues Explosion
Taper Jean Girl Kings Of Leon
No You Girls Franz Ferdinand
10th Floor Ghost Girl Cibo Matto
Rich Girls Fitz And The Tantrums
Side B
Titel Interpret
The Other Girl George Barnett
Wannabe It-Girl Kutti MC
Dixon’s Girl Dessa
Girls Have More Fun Saul Williams
A Girl Like You Mexican Institute Of Sound
Video Girl FKA twigs
Bad Girls M.I.A.
Drunk Girls LCD Soundsystem
Drink Little Girl Maximilian Hecker
The Girl I Love Is Gone Jay Jay Johanson
Sunken Eyed Girl Mike Doughty
Stupid Girl Miss Li

Als ich einmal tot war…

daniel mezger

Endlich sah ich hier die Chance was zum Thema «…und mehr» zu machen. Nach einem kurzen Gegencheck musste ich dann leider fast schon desillusioniert feststellen, dass die zu empfehlende Veranstaltungen, zumindest in Bern, schon restlos ausverkauft sind. Was ja grundsätzlich eine gute und auch erstrebende Sache ist. Doch stellt sich so für mich hier natürlich die Frage, macht die Empfehlung dann eigentlich noch Sinn? Oder ist es den Leuten einfach mal, so dir nichts, mir nichts, den Speck durch den Mund gezogen?

Eigentlich wäre ich mir die Sache ja auch gerne selbst anschauen gegangen, doch vielleicht ist das ja Trost für das Publikum, auch ich bin zu spät und werde es leider nicht mehr auf einen der begehrten Plätze im Schlachthaus schaffen.

Da wird nämlich das neue Stück, geschrieben von Daniel Mezger, «ALS ICH EINMAL TOT WAR UND MARTIN L. GORE MICH NICHT BESUCHEN KAM» aufgeführt. In Wien wurde das ganze schon in einer «unpluged»-Version bereits vergangenen Oktober 2014 gezeigt, so berichtet der Standard und der Autor selbst  sagt dazu:

Den Text habe ich dem berner Schauspieler und Performer Dennis Schwabenland auf den Leib geschrieben, inszenieren wird Marie Bues (Leiterin Theater Rampe Stuttgart). Gehen tut es im Stück um den Sänger von «Depeche Mode»: Dave Gahan. es ist allerdings alles andere als ein Biografie-Abend. Viel mehr ein Abend über Biografie an sich. Über das Erzählen des eigenen Lebens. Darüber, wie dringend man offenbar so eine Erzählung braucht.

Mit dem Material des Popvorbildes wird recht eigenwillig umgegangen. Aber seien wir ehrlich: Auch das Popvorbild geht sehr eigenwillig mit seiner eigenen Geschichte um: Nachdem Gahan sich Anfang neunziger vom Boygroupsänger zum Quasi-Grunger gemausert und sich komplett abgeschossen hatte, war er zwei Minuten klinisch tot. und von diesem Totsein erzählt er seither immer und immer wieder in diversen Varianten. Im realen Leben. Und auch im Stück.

Zum Glück hat Daniel Mezger 2012 auch bereits seinen ersten Roman «Land spielen» veröffentlicht. So können die Daheimgebliebenen auch ein paar gemütliche Abende zu Hause verbringen.

Und falls man lieber einige Freunde zu sich zum Essen einladen will, kann man danach auch noch gemütlich zusammen sitzen und die Musik von Maxell90 auflegen.

Er hat einfach an alles gedacht der Herr Mezger. Chapeau!

PS: Ach ja, dann war da ja noch das Jahr 2008! Da gab es noch diese Band «Kreidemezger» Robin Kreide und Daniel Mezger und sie haben zusammen dieses Lied «Heiligi» geschrieben. Wohl einer der besten 15 (Fussball)-Lieder die es je gegeben hat und vielleicht auch je geben wird.

Heiligi – Kreidemezger
Strassenfeger – WM-Musik aus Zürich
pax&moritz, 2008